
Der Zweiteiler berichtet über eine Zeit, die denen, die sie erlebt haben, unvergesslich ist. Die letzten Tage des Krieges sind angebrochen, Eine neue Zeit naht, von der niemand sagen kann, was sie bringen wird. Es ist eine Zeit der Ungewissheit und zugleich eine Zeit der Apathie, des Lebens in den Tag hinein, des Lebens für die nächsten zehn Minuten. Der Umbruch vom Krieg zu einem Frieden, der angefüllt ist mit Neuem, das schreckt, verwirrt. Die Deutschen plündern, sie verbrennen ihre Hitlerbilder, sie starren die fremden Soldaten an. Für viele bricht eine Welt zusammen. Aber viele der jungen Menschen nehmen die neue Welt, die sich ihnen bietet, auch begeistert auf. Swing und Schwarzmarkt werden schnell Eckpfeiler ihres Lebensgefühls. Die Menschen leben unter extrem schwierigen Bedingungen in Lagern und Trümmerhäusern. Sie leiden Not, drohen zu erfrieren, zu verhungern. Hunderttausende Deutsche werden in diesen Nachkriegsjahren aus dem Osten vertrieben. Eine Völkerwanderung, deren Ziel nur zu oft Norddeutschland ist. Hier sind die großen Lager Uelzen und Friedland. Von hier werden sie auf die Dörfer verteilt. Kaum jemanden trifft die Not so hart wie sie, denn sie besitzen nichts, haben nichts zu tauschen. Von der einheimischen Bevölkerung werden sie oft nicht freundlich aufgenommen.