VHS
Die Reichsautobahn
Regie:
Hitler macht sich diese Idee zu eigen - am 29. September 1933 erfolgt der erste Spatenstich für die "Reichsautobahnen".
Der Film zeigt die Entstehung dieses deutschen Großprojektes von der Planung über die Bauarbeiten an Dutzenden von Baustellen bis zur Fertigstellung. Die erste Teilstrecke zwischen Frankfurt a.M. und Darmstadt wird am 19. Mai 1935 feierlich eingeweiht. Ein Jahr später sind bereits 1000 Kilometer Straße vorhanden. Der Autobahnbau ist ein Vorhaben von mehrfachem Nutzen: Beschleunigung des Verkehrs, Ankurbelung von Bauwirtschaft und Automobilbau und schließlich Arbeitsbeschaffung für die über 6 Millionen Arbeitslosen. Bis zum kriegsbedingten Baustop 1941 sind 3.819 Kilometer offiziell in Betrieb. Ihr militärischer Nutzen ist gering: die Truppenstransporte der Wehrmacht, laufen zumeist über das Schienennetz der Reichsbahn. Um die Autobahnen vor Fliegerangriffen zu schützen, werden die Betonfahrbahnen ab 1939 mit schwarzer Rußfarbe getarnt. Die Alliierten nutzen die Reichsautobahnen zum Vormarsch auf Berlin - trotz Brückensprengungen und Bombentrichter.
Der Film informiert auch über die Entwicklung des Kfz-Wesens - berichtet von der zunehmenden Motorisierung, dem Netz der Tankstellen, den Benzinpreisen und den verschiedenen Automodellen.
Produktion:
Laufzeit:
60 Minuten
Verleih:
EAN:
4014188000727
