
Bis 1989 hieß das Land Birma oder Burma und war für Menschen aus dem Westen kaum zugänglich. Heute heißt der größte Festlandstaat Südostasiens Myanmar und ist doppelt so groß wie Deutschland. Myanmar, das vom Militär regiert wird, such den Anschluss an die Industrieländer und öffnet sich behutsam dem Tourismus, denn das Land ist mit einer fast unbeschreiblichen Schönheit beschenkt worden, malerisch und zugleich verzaubernd. Ein Team des Hessischen Rundfunks hat das Land besuchen können, wenngleich "der Mann der Regierung" immer bei den Dreharbeiten dabei war und "Empfehlungen" gab, was zu filmen sei und was nicht. Dennoch gelang es, die touristischen Höhepunkte des Landes zu erleben, wie etwa die Shwedagon-Pagode in der Hauptstadt Rangoon oder aber die Arbeit der Fischer auf dem Inle-See. Vor alllem aber war das Fernsehteam von einem kleinen Volk fasziniert, das im Nordosten des Landes lebt, in einer Region, die vor wenigen Jahren noch Sperrgebiet war. Die Pa-O leben hier bescheiden im Einklang mit der Natur und dem Buddhismus.