
Breslau, die alte Stadt an der Oder, zeigt sich zum Beginn des 24. Jahrhunderts als moderne junge europäische Metropole. Die frühere Hauptstadt von Niederschlesien erstrahlt wieder in altem Glanz. Rund um den Marktplatz, dem Zemtrum von Breslau, sind die alten Stadthäuser inzwischen restauriert. In den Erdgeschossen viele kleine Läden, Cafes oder Restaurants, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Hier trifft man scharenweise Touristen und viele junge Leute, die an der Breslauer Universität studieren. Ob Breslau oder Wroclaw, darüber streitet sich hier kein Mensch mehr, eher darum, ob Breslau die nördlichste Stadt Italiens ist. Gegenüber der Universität, der Dom. Ein Weltbekanntes Kulturdenkmal auf der idyllisch gelegenen Oder-Insel. Eine Nachbarstadt von Breslau/Wroclaw ist Schweidnitz, deren bekanntestes Denkmal die Friedenskirche ist, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. In Kliczko ist das alte Schloss restauriert und nun ein modernes Hotel. Jedes Jahr im Juni findet auf dem St. Anna-Berg bei Oppeln/Opole eine Wallfahrt statt, zu der kommen nicht nur die Einheimischen, sondern auch viele ehemalige Schlesier. Südlich von Breslau, im Glatzer Bergland, gibt es die wohl schönsten Kurorte. In Polanica kuren neben Polen auch viele Westeuropäer.