
Tief unter der Erde in einem bombensicheren Bunker unter dem Reichskanzleramt befehligte Hitler seine wenigen verbliebenen Armeen zur letzten Schlacht des Krieges. In Berlin - der Stadt, die durch vier Jahre hindurch andauernde Bombenangriffe erlebt hatte, die das Objekt der Artillerie der Roten Armee geworden war, in der unkontrollierbare Feuer wüteten - kauerten die Überlebenden in ihren Kellern und warteten voller Furcht auf das Ende. Zwölf Tage lang kämpften sich die Russen ihren Weg durch die Vorstädte hindurch auf das Zentrum zu. Obgleich zur Sinnlosigkeit verdammt, leisteten die Deutschen erbitterten Widerstand. Resttrupps der Waffen-SS und der Hitler-Jugend kämpften bis zum Tod. Der Höhepunkt der Schlacht war erreicht, als es um die Einnahme des Regierungsviertels und den Reichstag ging. Hier nahmen Gewalt und Blutvergießen ein bis dahin im Krieg nicht gekanntes Ausmaß an. Das Dritte Reich blieb auch im Todeskampf unnachgiebig, so daß diese Ausgeburt des Übels nur auf Kosten von weiteren hundert Tausenden von Menschenleben ausgelöscht werden konnte. Dieses Programm dokumentiert den Ablauf der Ereignisse, die entscheidenden Strategien und die wichtigsten Entscheidungen. Es stützt sich dabei auf fundierte Quellen, wie z.B. bisher unveröffentlichte Original-Dokumente, selten verwendetes Archiv-Film-Material und die 3-D-Trickfilm-Technik. Eine detaillierte Analyse der sich gegenüberstehenden Truppen und eine klare Beschreibung jeder einzelnen Phase der Schlacht ergeben zusammen ein lebendiges, einzigartiges Bild des ereignisreichen Geschehens jener Jahre.