
Der Dokumentarspielfilm von G.W. Papst kann zu den beachtenswertesten Nachkriegsfilmen gezählt werden. Er versucht die Hintergründe für das mißlungene Hitler-Attentat am 20. Juli aufzudecken. Im Mittelpunkt des Films steht Graf von Stauffenberg, der als Anhänger einer Widerstandsbewegung versucht, Hitler zu ermorden, um damit wieder Recht und Ordnung in Deutschland herzustellen. Bereits 1955 geriet der Film in die Kritik, die historischen Ereignisse nicht wahrheitsgetreu wiederzugeben. Aufgrund unseres heutigen Wissens und Verständnisses haben wir jedoch gelernt, Papsts Film weniger als ein Dokument jener Tage als ein Zeitdokument der Atmosphäre der 50er Jahre zu sehen.