
Zu einer wahren Tragödie wurde die 54. Sydney - Hobart-Regatta: 115 Yachten starteten am 26.12.1998 in Sydney bei strahlend blauem Himmel. 24 Stunden später befindet sich das Regattafeld in einem Orkan, kämpft gegen Windstärken von zum Teil mehr als 80 Knoten und Wellen von 25 Metern Höhe. Die Bilanz: Sechs Segler verlieren ihr Leben auf See, zahlreiche Schwerverletzte, 42 Männer werden von Rettungshubschraubern geborgen, acht weitere von zu Hilfe eilenden Schiffen der Marine. Nur 39 Boote kreuzen die Ziellinie in Hobart. Beeindruckende Originalbilder der Monsterwellen und der wie Spielzeuge in den Wassermassen wirkenden Schiffe verdeutlichen eindrücklich die Dramatik dieser Regatta. In zahlreichen Interviews und Kommentaren berichten Überlebende und Rettungspiloten von den dramatischen Ereignissen dieses Unglücksrennens. Als einziger deutscher Segler hat Arno Kroneberg an dieser Regatta teilgenommen. Von seinen Erlebnissen stark mitgenommen, schildert er seine Eindrücke.