
Jahr für Jahr kommen Hunderttausende aus der ganzen Welt nach Zermatt, dem "Mekka der Bergsteiger", nur um einmal das Matterhorn zu sehen. Und in der Tat geht von dieser Berggestalt eine Faszination aus, die seit Eroberung der Alpen Maler, Poeten und Bergsteiger in ihren Bann gezogen hat. Auch wenn die Erstbesteigung im Jahre 1965 so dramatisch endete - und mit Ausschnitten aus Trenkers Film "Der Berg ruft" - dokumentiert wird, zog es immer mehr Alpinisten zum "Horn", um dort das große Abenteuer ihres Lebens zu wagen. Im Film erleben wir die Besteigung des Matterhorns über den Hörnli-Grat, den leichtesten Anstieg zum Gipfel. Obwohl diese Route keine größeren Schwierigkeiten aufweist, darf man sie dennoch nicht unterschätzen. Seit der Erstbesteigung haben über 500 Bergsteiger am Matterhorn ihr Leben gelassen, alljährlich kommen zehn hinzu. Ohne gute Kenntnisse im Klettern, Trittsicherheit und eine ausgezeichnete Kondition sollte sich niemand an dieses "Abenteuer" mit 1.300 Höhenmetern im Auf- und im Abstieg wagen. Im Film erleben wir aber nicht nur die Besteigung des schönsten Berges der Erde, sondern ebenso herrliche Wanderungen rund um Zermatt. Großartige Filmaufnahmen zeigen das Matterhorn, das aus der Runde der Eisriesen des Wallis wie aus einem Amphitheater der Natur herausragt.